Reitpädagogik

In der heutigen Zeit präsentieren sich mittlerweile viele Reitlehrer anders als noch vor 20 Jahren. Der scharfe Ton und der ruppige Umgang mit dem Pferd haben Gott sei Dank eine Wende genommen. Pferd und Reiter sollen zu einem Team heranwachsen und gegenseitig Spaß machen und harmonisch sein. Reiten gehört zu den am schwersten zu erlernenden Sportarten. Das Pferd wird mittlerweile mehr als Freizeitpartner gesehen, anstatt als Sportgerät; und so ist es um so wichtiger, einen einfühlsamen und verständnisvollen Reitpädagogen zu finden. Gerade Wiedereinsteiger, ängstliche Reiter oder ältere Frauen fühlen sich im Einzelunterricht deutlich wohler.

Ich versuche die Wünsche des Reiters und die Bedürfnisse des Pferdes zu vereinen und aufzuzeigen. Inhalte sind hier der sichere Umgang mit dem Pferd, das richtige Satteln und Trensen und auf Wusch auch der Ausritt im Gelände. Die ersten Schritte des Reitens zu erlernen sind bei mir die innere Stärke und der Optimismus. Die korrekte Ausführung der reiterlichen Hilfen erfolgt im zweiten Schritt. So gestärkt auf dem Rücken eines Pferdes durch die Landschaft zu schreiten ist ein unglaubliches Glücksgefühl.

Auch für Kinder, die nach oder in der Therapie die Wege des Reitens erlernen und beschreiten wollen, ist der pädagogische Ansatz ein schöner Weg, denn gerade das Zusammensein mit Kindern erfordert Kreativität. Ich arbeite in Einzel-Reitstunden bzw. maximal mit zwei Kindern. Dieses ist aber nicht mit einer „normalen“ Reitschule zu vergleichen; der Pädagogische Ansatz steht im Vordergrund und nicht das klassische Reiten lernen.

Vorgehensweise und Inhalte:
  • Reiten mit Elastikbändern
  • Helfen dem Reiter korrekt zu sitzen und sich leichter zu fühlen
  • Schrittweises heranführen an den Umgang mit dem Pferd.
  • Spiele und Übungen, Reiten ohne Sattel und Gurt, Longe