Reittherapie:

Reittherapie ist eine ganzheitliche Förderung. Es bedeutet sich selbst zu erfahren und persönlichen Wachstum zu fördern; Stärken werden hervorgehoben. Das Alter spielt hierbei keine Rolle; ob jung oder älter, die Wirkung des Pferdes auf allen Ebenen und Sinnen ist immer vorhanden. Therapeutisches Reiten wird meistens in verschiedene Bereiche unterteilt bzw. folgende Begriffe tauchen immer wieder auf:

Heilpädagogisches Reiten/Therapeutisches Reiten:

ist eine ganzheitliche Förderung mit dem Pferd durch z. B. Koordinationsübungen auf dem Pferderücken.

Hippotherapie:

eher für Menschen mit körperlichen Handicaps; der Patient sitzt auf dem Pferd und dieses überträgt durch das Schreiten die Bewegungsschwingungen auf den Patienten. Dies ähnelt der Krankengymnastik. Nur drauf sitzen? Die Wirkung des Pferdes ist nicht zu unterschätzen.

Reittherapie / Psychotherapie mit dem Pferd:

hat Auswirkungen auf Körper, Gehirn und Seele. Beinhaltet den ganzen Kontakt mit dem Pferd und berücksichtigt die Inhalte wie oben beschrieben. Der Klient/das Kind lernt zusätzlich das Pferd zu putzen, zu führen und auch die Stallarbeit kennen. Das Stärken des Menschen steht hier im Vordergrund. Es richtet sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene mit körperlichen Behinderungen oder psychischen oder sozialen Problemfeldern. Der Kontakt mit dem Pferd soll zu einer Verbesserung des Wohlbefindens oder als Prävention dienen.

Reittherapie

ist also ein weitreichender Begriff und lässt sich im einzelnen gar nicht voneinander trennen. Wie in jeder Therapie sollte ein guter Therapeut sich auf den Klienten einlassen und die Bedürfnisse berücksichtigen, egal auf welcher Ebene.

ist also….. Körperliches und seelisches Wachstum mit Hilfe des Pferdes

Ein kleiner Auszug aus meiner Arbeit:

Neben der bereits oben vorgestellten Wirkung der Pferde arbeite ich mit Kindern im Bereich der Konzentration und Aufmerksamkeit mit einer von mir entwickelten Methode. Das sind Bereiche aus der Bewegungswissenschaft und sogenannten Brain Gym Übungen. Ziel ist, das Kinder bestimmte Bewegungsabläufe, wie zum Beispiel Klatschen, Zählen, Singen im Rhythmus des Pferdes ausüben. Diese Übungen machen nicht nur Spaß, sondern fördern ganz gezielt die Konzentration und Gehirnleistungen. Kreative Bewegung im Rhythmus fördert die Konzentration.

Weniger ist mehr, manchmal reicht es aber auch aus, die Ausstrahlung des Pferdes und der Umgebung wirken zu lassen.

  • Gezieltes Arbeiten durch Spiele und Übungen
  • Reiten mit dem Körperband
Noch etwas zum Nachdenken…….
Studien der letzten Jahre weisen auf folgendes hin:
  • Kinder treiben zu wenig Sport
  • motorische Fähigkeiten lassen nach
  • Stress ist für Kinder schon längst kein Fremdwort mehr
  • die Zahl psychischer Erkrankungen nimmt zu
  • neuartige Kinderkrankheiten wie zum Beispiel Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Medien die Kinder betreffend.